Kanton Ausserschwyz
Der Kanton Ausserschwyz, offiziell Kanton Schwyz äusseres Land, war 1831–1833 ein Halbkanton der Schweiz.
Im Jahr 1831 wollten die drei Ausserschwyzer Bezirke Vorderer Hof (die heutige Ortschaft Pfäffikon), March, Einsiedeln und der Bezirk Küssnacht sich im Rahmen der Regenerationsbewegung vom Kanton Schwyz abspalten, um einen eigenen Kanton zu bilden.
Hauptgrund war die politische Schlechterstellung gegenüber dem «altgefryten» Teil des Kantons und die Weigerung der konservativen Schwyzer, eine Verfassungsrevision im Sinn der liberalen Bewegung in Angriff zu nehmen.
Der verbliebene Halbkanton wurde Innerschwyz genannt. Dazu gehörte neben dem alten Landesteil auch der Hintere Hof, welcher der heutigen Gemeinde Wollerau entspricht.
Der Hauptort des Kantons Ausserschwyz war abwechselnd Lachen und Einsiedeln. Als Schwyz darauf am 31. Juli 1833 gewaltsam unter Oberst Theodor Ab-Yberg gegen Küssnacht vorging und den Bezirk besetzte, intervenierte die eidgenössische Tagsatzung militärisch in Schwyz und erzwang eine Einigung der Parteien.
Der sogenannte «Küssnachter Handel» wurde am 23. Oktober 1833 durch
die Einführung einer neuen Verfassung beendet, durch die volle politische Rechtsgleichheit im ganzen Kantonsgebiet gewährt wurde.
Erst 1848 vereinigte sich der Hintere Hof mit dem Vorderen Hof zum Bezirk Höfe.
BILD: Wappen von Kanton Ausserschwyz. Das Wappen ist eine Mischung von Schwyz und des Kanton Zürichs. Vor allem wegen der Nähe zum Zürichsee selber.
Bildquelle: Die Geschichte der Schweiz
Textquelle: Wikipedia
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